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Rettung.

Das Krankenhaus am Ende der Rettungskette:
Die Klinik Oberstdorf, ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung (Versorgungsstufe I und II), mit den Hauptabteilungen Innere Medizin (Chefarzt Dr. med. Bäcker) und Orthopädie (Prof. Dr. med. Puhl), stellt 90 Betten und einen Stab von 124 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in den Dienst der Versorgung einheimischer Patienten und erkrankter und verletzter Touristen und Gäste.

Nach über zweijähriger Bauzeit konnte im Juni 1999 ein hochmoderner Funktions- und Bettentrakt eingeweiht werden, so daß der Großteil der Patientenzimmer mit eigener Naßzelle ausgestattet ist. Der Patient genießt im Rahmen der komfortablen Unterbringung Hotelstandard und das großartige Panorama auf die Allgäuer Hochalpen.


Alpenpanorama

Somit ist der Kreis "Modernste Diagnostik und Therapie - Intensivpflege in einer sechs Betten umfassenden Intensivstation – komfortable Bettenstation (mit schönster Aussicht auf die Allgäuer Berge ringsherum)" geschlossen.

Das Oberstdorfer Krankenhaus am Ende der Rettungskette:

Die Region um Oberstdorf/Kleinwalsertal als Zentrum des alpinen Tourismus ist mit einem vielfältigen Spektrum von Notfallpatienten konfrontiert. Das Krankenhaus ist eingebunden in ein effektiv funktionierendes Rettungssystem:

  • Rettung in Bergnot geratener akut Erkrankter - häufiger jedoch in den Bergen Verunfallter - durch die bestens organisierte und trainierte Bergwacht (häufig in Zusammenarbeit mit der Flugrettung)-Bodenrettung durch die leistungsstarken und wetterfesten Mannschaften des DRK und der Walserrettung, die personell und technisch hochwertig ausgestattet sind, in kürzesten Einsatzzeiten vor Ort präsent (1998 : 1688 Einsätze in Zusammenarbeit mit Oberstdorf).
  • funktionstüchtiges Notarztsystem mit permanent fortgebildeten ortskundigen Notärzten, flexible Zusammenarbeit mit dem DRK im Rendezvoussystem. Hierdurch raschestmögliche Aktuversorgung traumatisierter Patienten und Patienten mit lebensbedrohlichen inneren Erkrankungen (Herzinfarkte, Lungenembolien, Magen-Darm-Blutungen etc.)
  • Die technisch hochwertige Ausstattung der Klinik Obertdorf mit der Möglichkeit der umgehenden Diagnostik (Röntgen, Ultraschall, Endoskopie Labor, primäre Intensivüberwachung) ermöglicht die sofortige Versorgung des Patienten im intensivmedizinischen und im chirurgischen Bereich.



Dank der Vorhaltung verschiedenster Endoskopie- und OP-Instumentarien und -Verfahren einschließlich videogestützter minimal-invasiver operativer Verfahren, sowie der Möglichkeit der postoperativen Intensivpflege ist ein Versorgungsniveau möglich, das den Ansprüchen der Zeit voll und ganz gerecht wird.

Dank modernster diagnostischer Verfahren wie der Farbduplexsonographie- und Echokardiographie und der Schrittmacher-therapie kann auch der Notfall des Herz- und Gefäßpatienten optimal versorgt werden bei enger Kooperation mit dem Herzzentrum Immenstadt in der Linksherzkatheterdiagnostik. Bei einem kompletten endoskopischen Leistungsspektrum können Magen-Darm-Blutungen rasch und effektiv gestillt werden. Die vorhandenen Möglichkeiten des kompletten Spektrums der Abdominalchirurgie bleiben die ultima ratio.

Die mit 6 Pflegeeinheiten ausgestattete Intensivstation verfügt über zwei moderne Beatmungsgeräte und ein modernstes Monitoring für Herzrhythmus, Atemfrequenz, Blutdruck und Blutsauerstoffsättigung mit Überwachunszentrale.

Insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der Versorgung Erkrankter/Verletzter zu den nicht seltenen Zeiten extrem verkehrswidriger Witterungsverhältnisse ist die Bedeutung des Krankenhauses Oberstdorf als Ort der kompetenten Versorgung am Ende der Rettungskette von nicht zu unterschätzendem Wert.